Die erste Schulwoche

Einbindung in das Schulnetz

Digitale Organisation des Schulalltags, so lautet das Motto der ersten zwei Wochen in den iPad-Klassen. Über die Ferien haben die Schüler ihr iPad bereits grundlegend eingerichtet. Mir ist aufgefallen, dass es kaum ein iPad gibt, das keinen persönlichen Startbildschirm hat. So individuell wie die Schüler sind, so individuell ist auch die Gestaltung ihrer iPads. In der ersten Woche stehen natürlich zuerst die technischen Fragen im Vordergrund, sowohl von Seiten der Schüler als auch von Seiten der Lehrer.

Alle Einrichtungs- und Installationsfragen für die wichtigsten iPad-Apps sollen in den ersten beiden Wochen geklärt werden.

Der Plan der ersten beiden Wochen

  • Einrichten des WLAN-Zugangs zum Schulnetz
  • Einrichten der schuleigenen E-Mail
  • Einrichten von Dropbox und Evernote
  • Termine eintragen, Notizen machen, Dateien auf das iPad spielen, …

Einbindung in das WLAN der Schule

Die erste Aktion ist die Einbindung der persönlichen iPads der Schüler in das schulische Netzwerk. Die Anforderungen sind hier deutlich höher als zu Hause. Die Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder auch sicher im Internet surfen. Das Internet muss sowohl für die Klasse als auch für einzelne Schüler gesperrt und freigeschaltet werden können. Bestimmte Seiten dürfen erst gar nicht aufrufbar sein. Erst wenn dies möglich ist, sind die iPads im Unterricht sinnvoll einsetzbar.

Im heimischen Umfeld verwendet man für den drahtlosen Zugang einen gemeinsamen Schlüssel für alle Geräte (PCs, Handys, Netbooks). In der Schule ist dies recht unpraktisch. Gelangen Fremde an den Schlüssel oder verlässt ein Schüler die Schule, so muss der Schlüssel in allen Geräten neu gesetzt werden. Ein sehr hoher Aufwand und ein zu hohes Risiko für eine Schule.

Wir nutzen in der Schule den OSS (OpenSchoolServer) der Firma EXTIS. Zusammen mit der Firma EXTIS haben wir hierfür eine technische Lösung gefunden. Mit Hilfe eines Radius-Servers melden sich die Schüler mit ihrem persönlichen Login am WLAN-Accesspoint an. Damit nicht alle Schüler beliebige Geräte selbstständig anmelden, wird jedes iPad im Schulnetz registriert und dem jeweiligen Schüler zugeordnet. Nach dieser Prozedur können sich die Schüler nur an ihrem persönlichen iPad anmelden.

Die erste Einrichtung dauert dadurch etwas länger. Die MAC-Adressen (eindeutige Seriennummer der drahtlosen Netzwerkkarte) aller 54 iPads müssen aufgenommen und jedem Schülerlogin das persönliche iPad zugeordnet werden.

Spannend war für uns, ob dies mit allen iPads reibungslos klappt. Was passiert, wenn eine große Zahl an iPads über einen Accesspoint surfen? Kann sich jeder Schüler anmelden? Bricht die Verbindung zusammen?

Bei fast allen Schülern hat die Anmeldung reibungslos geklappt. Kleine Fehler hier und da wurden schnell behoben.  Die WLAN-Accesspoints sind mit der Anzahl der iPads gut ausgelastet. Im normalen Unterrichtsalltag verteilt sich aber die Last, da nicht alle gleichzeitig Daten aus dem Netz übertragen.

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